Update: 08.09.18

Instagram Follower zu kaufen ist sehr einfach und günstig. Warum es sich nicht lohnt und welche negativen Auswirkungen es haben kann, erfährst du in diesem Artikel.

Die letzten drei Jahre nutzte ich einen Teil meiner Freizeit für private Website Projekte. Mit der Website Gym Wear Fashion erstellte ich meine erste Affiliate Seite. Ziel der Website ist die Verbreitung von eher unbekannten Modemarken im Fitnessbereich. Da Fitnessbekleidung ein Lifestyle Produkt ist und sich visuell wunderbar darstellbar lässt, setzte ich einen Instagram Account auf. Dieser Account steht nun seit fast einem Jahr und dient für mich als Spielwiese und Testlabor für Social Media Marketing. Die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, möchte in diesen Artikel gerne mit dir teilen.

Erste Phase & Marketingziele – Gym Wear Fashion auf Instagram

Der Instagram-Account Gym Wear Fashion hat Ende Mai 2018 ca. 2.350 Follower und 185 Beiträge. Dabei abonniere ich mit dem Account derzeit 156 andere Personen, größtenteils Marken, aber auch Personen.

Ich verfolge mit dem Instagram-Account zwei Ziele. Hauptziel ist das Branding. Ich möchte Personen, die gerne ins Fitnessstudio gehen, auf meine Website aufmerksam machen. Dafür poste (bzw. postete) ich regelmäßig, circa alle zwei Tage, sportliche Bilder, verwende relevante Hashtags und like sportliche Bilder. Das zweite Ziel ist die Reputation. Wenn jemand auf meiner Website ist und Gym Wear Fashion auf Instagram sucht, dann soll die Person sehen, dass ich bereits viele Abonnenten besitze.

Mein Content – Repostings & eigene Inhalte

Die meisten Bilder poste ich mit Hilfe der App Repost. An der App gefällt mir, dass sie kostenlos ist und kaum sichtbar das eigene Logo auf dem Foto platziert. So kann ich ohne großen Aufwand Bilder posten. Und durch den Hinweis im Bild auf den Bildbesitzer kann ich Ärger aufgrund von Bildrechten vermeiden. Bisher hat sich noch niemand über ein Reposting beschwert. Mit dem Reposten der Bilder konnte ich relativ schnell circa „echte“ 300 Follower genieren.

Ein Großteil der Bilder sind Reposts von unterschiedlichen Sportmarken, die nur bedingt bekannt sind. Also nicht Nike, Adidas und Puma, sondern Beyond Limits, Gymshark, Barboza, ESN, Stronger und andere eher unbekannte Marken. Auch reposte ich regelmäßig Bilder von in der Fitnessszene bekannten Personen. Zudem versuche ich regelmäßig eigene Bilder zu posten. Mit der Zeit habe ich die Anzahl der eigenen Posts leicht gesteigert, sodass ich alle ein bis zwei Wochen ein Bild von mir oder aus meinem Sportalltag poste.

Ich erstelle auf diesem Account somit kaum eigenen Content, sondern möchte Personen erreichen, die einen Überblick über die aktuelle Fitnessmode erhalten wollen. Somit ist der Kanal eher informativ und weniger persönlich bzw. unterhaltend. Das dies nicht die ideale Strategie für den Aufbau von Followern ist, ist mir bewusst.

Verwendung von relevanten Hahstags

Über die letzten 12 Monate erarbeitete ich mir verschiedene Sets an Hashtags. Dabei achte ich darauf keine verbotenen Hashtags wie #bikinibody, #butt oder #curvy zu verwenden. Im Moment nutze ich einen Mix aus internationalen, nationalen, häufig genutzten und weniger genutzten Hashtags. Jedoch bin ich mit der Hashtag-Auswahl noch nicht ganz zufrieden.

Im Moment nutze ich ein Mix aus internationalen, nationalen, häufig genutzten und weniger genutzten Hashtags.

Zweite Phase  – Follower generieren mit der App Captivate

Zu Beginn erreichte ich trotz Reposts eine relativ große Reichweite von bis zu ca. 1.900 Personen. Dabei bekam das erfolgreichste Bild über 200 Likes. Ich war überrascht von der großen Reichweite, wollte diese aber natürlich weiter ausbauen. Während eines Firmen-Events erzählte mir ein Kollege von der App Captivate. Capitave ist nichts anderes als eine automatisierte Follow-Unfollow-App. Die App hat mir auf den ersten Blick sehr gut gefallen.

Mit einer Whitelist habe ich zu Beginn alle Accounts ausgewählt, denen ich weiterhin folgen möchte. Anschließend habe ich eine große Menge an Personen ausgewählt, die potentiell Interesse an Sportbekleidung haben. Dafür habe ich einfach Instagram-User genommen, die bereits anderen Fitness-Accounts folgen. Ich folgte 10 – 50 neuen Accounts pro Tag. Sobald ich 400 bis 600 Personen folgte, begann das langsame, automatische deabonnieren dieser Accounts.

Dies habe ich immer wieder gemacht: follow, unfollow, follow, unfollow… So konnte ich ca. 100 weitere Follower generieren. Der betriebene Aufwand war relativ groß, der gewünschte Erfolg blieb allerdings auch. Mein Kollege allerdings konnte mit dieser Technik als Hobbyfotograf für Protrait-Aufnahmen in kurzer Zeit 14.000 Follower generieren. Für mich war die Nutzung von Captivate im Nachhinein reine Zeitverschwendung. Nicht nur der geringe Anstieg an Followern war frustrierend, sondern auch die abnehmende Reichweite. Die Algorithmen von Instagram sind mittlerweile sehr schlau. Aufgrund der Follow-Unfollow-Strategie bestrafte mich Instagram mit einer Einbuße an Reichweite.

Die Algorithmen von Instagram sind mittlerweile sehr schlau. Aufgrund der Follow-Unfollow-Strategie bestrafte mit Instagram mich einer Einbuße an Reichweite.

Dritte Phase – Kaufen von Followern

Nach einem halben Jahr begann ich mit dem Kauf von Followern. Bis heute habe ich vier Mal Follower gekauft (2 X 100, 1 X 50, 1 X 1.000). Überraschenderweise ist mir bis heute ein Großteil der Follower erhalten geblieben, sodass ich derzeit ca. 2.350 Follower besitze. Jedoch liegt die Interaktion bei null. Solltest du dir von den gekauften Fans Interaktion erhoffen, dann würde ich es mit dem Kauf deutscher Follower probieren. Diese sind jedoch deutlich teurer. Zusätzlich zur fehlenden Interaktion schränkte Instagram meine Reichweite erneut ein.

Die Follower habe ich mir jedoch nicht gekauft, um mehr Interaktion zu erhalten, sondern um die Reputation zu steigern. Der Gedanke dahinter ist einfach und bekannt: Gelangt ein neuer User auf eine Seite mit vielen Followern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass er diesem folgt. Meine Erfahrung zeigt mir, dass sich der Kauf von Followern in keinster Weise lohnt. Vor allem für sehr kleine Accounts ist der Follower-Kauf wie ein Fall in eine tiefe Grube der Reichweiten-Armut, aus der du nur schwer wieder heraus kommst.

Ergebnis – Sinkende Interaktion und Reichweite durch Captivate und Follower-Kauf

Wie bereits angesprochen, ist interessanterweise meine Reichweite immens eingebrochen. Von bis zu 1.900 erreichten Personen, erreiche ich mittlerweile nur noch 70 bis 100 pro Post. Ende Januar waren es noch 100 bis 300 Personen. Dabei ist die Anzahl der Likes von 100 bis 200 auf 10 bis 30 (Ende Januar noch 30 – 60) eingebrochen. Ich vermute, dass Instagram mein Black-Hat-Insta-SEO bemerkt hat und mich mit einem Shadow Ban versehen hat.

Fazit meines Instagram-Experiments

Im Nachhinein würde ich die Verwendung von Captivate und anderen Follow-Unfollow Apps vermeiden. Generell würde ich versuchen, die Nutzung von Dritt-Anbieter-Apps zu minieren. Instagram sieht das nicht gerne und bestraft Accounts mit weniger Reichweite.

Anfangs war ich noch überzeugt, dass Instagram den Kauf von ca. 100 Followern nicht bemerkt. Doch meiner Erfahrung nach sind die Algorithmen mittlerweile unglaublich gut. Zudem zerstören mir die Follower meine Statistiken. Ich weiß nicht wie viele echte Follower ich habe und wo die überhaupt herkommen. Selbst die Follow-Unfollow-Strategie konnte Instagram erkennen und mit Reichweiteneinbußen bestrafen.

Das Posten von Reposts sehe ich als einfachen Einstieg, um erste Follower mit wenig Aufwand zu generieren. Jedoch sollte man relativ zügig auf eigenen Content umsteigen. Auch der Instagram-Nutzer wird immer schlauer. Die Leute bemerken schnell, dass man zwar viele Follower hat, aber kaum Interaktion herrscht. Die Möglichkeit Follower zu kaufen ist einfach zu bekannt.

Update

Mittlerweile (September 2018) habe ich meine Aktivität auf dem Instagram Kanal von Gym Wear Fashion eingestellt. Die Reichweite wurde durch die Bestrafung von Instagram so gering, dass der Aufwand nicht mehr in Relation zum Nutzen stand. Dies verstärkt meine Meinung, dass Black Hat Insta Methoden sich nur negativ auswirken.

Update: 08.09.18

Instagram Follower zu kaufen ist sehr einfach und günstig. Warum es sich nicht lohnt und welche negativen Auswirkungen es haben kann, erfährst du in diesem Artikel.

Die letzten drei Jahre nutzte ich einen Teil meiner Freizeit für private Website Projekte. Mit der Website Gym Wear Fashion erstellte ich meine erste Affiliate Seite. Ziel der Website ist die Verbreitung von eher unbekannten Modemarken im Fitnessbereich. Da Fitnessbekleidung ein Lifestyle Produkt ist und sich visuell wunderbar darstellbar lässt, setzte ich einen Instagram Account auf. Dieser Account steht nun seit fast einem Jahr und dient für mich als Spielwiese und Testlabor für Social Media Marketing. Die Erfahrungen, die ich in dieser Zeit sammeln konnte, möchte in diesen Artikel gerne mit dir teilen.

Erste Phase & Marketingziele

Der Instagram-Account Gym Wear Fashion hat Ende Mai 2018 ca. 2.350 Follower und 185 Beiträge. Dabei abonniere ich mit dem Account derzeit 156 andere Personen, größtenteils Marken, aber auch Personen.

Ich verfolge mit dem Instagram-Account zwei Ziele. Hauptziel ist das Branding. Ich möchte Personen, die gerne ins Fitnessstudio gehen, auf meine Website aufmerksam machen. Dafür poste (bzw. postete) ich regelmäßig, circa alle zwei Tage, sportliche Bilder, verwende relevante Hashtags und like sportliche Bilder. Das zweite Ziel ist die Reputation. Wenn jemand auf meiner Website ist und Gym Wear Fashion auf Instagram sucht, dann soll die Person sehen, dass ich bereits viele Abonnenten besitze.

Mein Content – Repostings & eigene Inhalte

Die meisten Bilder poste ich mit Hilfe der App Repost. Mit dem Reposten der Bilder konnte ich relativ schnell circa „echte“ 300 Follower genieren.

Ein Großteil der Bilder sind Reposts von unterschiedlichen Sportmarken, die nur bedingt bekannt sind. Auch reposte ich regelmäßig Bilder von in der Fitnessszene bekannten Personen. Zudem versuche ich regelmäßig eigene Bilder zu posten.

Ich erstelle auf diesem Account kaum eigenen Content, sondern möchte Personen erreichen, die einen Überblick über die aktuelle Fitnessmode erhalten wollen. Somit ist der Kanal eher informativ und weniger persönlich bzw. unterhaltend.

Verwendung von relevanten Hahstags

Über die letzten 12 Monate erarbeitete ich mir verschiedene Sets an Hashtags. Dabei achte ich darauf keine verbotenen Hashtags wie #bikinibody, #butt oder #curvy zu verwenden. Im Moment nutze ich einen Mix aus internationalen, nationalen, häufig genutzten und weniger genutzten Hashtags.

Zweite Phase  – Follower generieren mit Captivate

Zu Beginn erreichte ich trotz Reposts eine relativ große Reichweite von bis zu ca. 1.900 Personen. Ich war überrascht von der großen Reichweite, wollte diese aber natürlich weiter ausbauen. Während eines Firmen-Events erzählte mir ein Kollege von der App Captivate. Capitave ist nichts anderes als eine automatisierte Follow-Unfollow-App.

Mit einer Whitelist habe ich zu Beginn alle Accounts ausgewählt, denen ich weiterhin folgen möchte. Anschließend habe ich eine große Menge an Personen ausgewählt, die potentiell Interesse an Sportbekleidung haben. Dafür habe ich einfach Instagram-User genommen, die bereits anderen Fitness-Accounts folgen. Ich folgte 10 – 50 neuen Accounts pro Tag. Sobald ich 400 bis 600 Personen folgte, begann das langsame, automatische deabonnieren dieser Accounts.

So konnte ich ca. 100 weitere Follower generieren. Der betriebene Aufwand war relativ groß, der gewünschte Erfolg blieb allerdings auch. Nicht nur der geringe Anstieg an Followern war frustrierend, sondern auch die abnehmende Reichweite. Die Algorithmen von Instagram sind mittlerweile sehr schlau. Aufgrund der Follow-Unfollow-Strategie bestrafte mich Instagram mit einer Einbuße an Reichweite.

Dritte Phase – Kaufen von Followern

Nach einem halben Jahr begann ich mit dem Kauf von Followern. Überraschenderweise ist mir bis heute ein Großteil der Follower erhalten geblieben, sodass ich derzeit ca. 2.350 Follower besitze. Jedoch liegt die Interaktion bei null. Solltest du dir von den gekauften Fans Interaktion erhoffen, dann würde ich es mit dem Kauf deutscher Follower probieren. Diese sind jedoch deutlich teurer. Zusätzlich zur fehlenden Interaktion schränkte Instagram meine Reichweite erneut ein.

Meine Erfahrung zeigt mir, dass sich der Kauf von Followern in keinster Weise lohnt. Vor allem für sehr kleine Accounts ist der Follower-Kauf wie ein Fall in eine tiefe Grube der Reichweiten-Armut, aus der du nur schwer wieder heraus kommst.

Ergebnis – Sinkende Interaktion und Reichweite

Wie bereits angesprochen, ist interessanterweise meine Reichweite immens eingebrochen. Von bis zu 1.900 erreichten Personen, erreiche ich mittlerweile nur noch 70 bis 100 pro Post. Ende Januar waren es noch 100 bis 300 Personen. Dabei ist die Anzahl der Likes von 100 bis 200 auf 10 bis 30 eingebrochen. Ich vermute, dass Instagram mein Black-Hat-Insta-SEO bemerkt hat und mich mit einem Shadow Ban versehen hat.

Fazit meines Instagram-Experiments

Im Nachhinein würde ich die Verwendung von Captivate und anderen Follow-Unfollow Apps vermeiden. Generell würde ich versuchen, die Nutzung von Dritt-Anbieter-Apps zu minieren. Instagram sieht das nicht gerne und bestraft Accounts mit weniger Reichweite.

Anfangs war ich noch überzeugt, dass Instagram den Kauf von ca. 100 Followern nicht bemerkt. Doch meiner Erfahrung nach sind die Algorithmen mittlerweile unglaublich gut. Zudem zerstören mir die Follower meine Statistiken. Ich weiß nicht wie viele echte Follower ich habe und wo die überhaupt herkommen. Selbst die Follow-Unfollow-Strategie konnte Instagram erkennen und mit Reichweiteneinbußen bestrafen.

Das Posten von Reposts sehe ich als einfachen Einstieg, um erste Follower mit wenig Aufwand zu generieren. Jedoch sollte man relativ zügig auf eigenen Content umsteigen. Auch der Instagram-Nutzer wird immer schlauer. Die Leute bemerken schnell, dass man zwar viele Follower hat, aber kaum Interaktion herrscht. Die Möglichkeit Follower zu kaufen ist einfach zu bekannt.

Update

Mittlerweile (September 2018) habe ich meine Aktivität auf dem Instagram Kanal von Gym Wear Fashion eingestellt. Die Reichweite wurde durch die Bestrafung von Instagram so gering, dass der Aufwand nicht mehr in Relation zum Nutzen stand. Dies verstärkt meine Meinung, dass Black Hat Insta Methoden sich nur negativ auswirken.